Fortbildungen
Sie wollen mehr über Menschenwürde und Scham erfahren?
Ich bilde seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, über dieses Thema fort. Meine Fortbildungen können auch intern, als "Inhouse-Seminare", für Teams bzw. Kollegien durchgeführt werden.
In meinen Fortbildungen werden zunächst – aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung – die grundlegenden Informationen über Scham und Menschenwürde vermittelt: Was ist Scham? Wie zeigt sie sich? Wie wird sie ausgelöst? Welches sind ihre Entwicklungs-Impulse? Wie reguliert sie die Würde des Menschen? Worin unterscheiden sich Scham und Schuld? Welche Bedeutung haben Schamgefühle für eine Gruppe, Organisation oder Gesellschaft (auch für deren Geschichte, z.B. im Nationalsozialismus)?
Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas für die jeweilige Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit aufgezeigt. Ziel der Veranstaltungen ist es, den Teilnehmenden die grundlegende Bedeutung der Scham zu vermitteln und mit ihnen Möglichkeiten einer konstruktiven, Menschen-würdigenden Begleitung dieser – häufig übersehenen – Emotion zu erarbeiten. Denn mit Menschen zu arbeiten bedeutet immer auch: Schamgefühle zu begleiten.
Sie wollen selbst Fortbildungen über Menschenwürde und Scham konzipieren und durchführen?
Multiplikatoren-Schulungen mit Ursula Immenschuh und Stephan Marks
Scham ist eine häufig tabuisierte Emotionen, selbst in Teams oder Berufsfeldern, die tagtäglich viel mit Scham zu tun haben. Aber es gibt auch eine gegenläufige Tendenz: Einer wachsenden Zahl von Menschen wird bewußt, dass ein konstruktiver Umgang mit Schamgefühlen unerläßlich ist für menschenwürdiges Miteinander. Es gibt eine wachsende Zahl von Forschung, Veröffentlichungen und auch Anfragen zu Fortbildungen zu diesem Thema. Hier setzt unser Fortbildungsangebot an:
Wir möchten Interessierte qualifizieren und begleiten, auf ihre je eigene, stimmige Weise Fortbildung zum Thema Menschenwürde und Scham zu konzipieren und durchzuführen. Dies geschieht in zwei Zeitblöcken zu je 2,5 Tagen:
- Im ersten Abschnitt werden grundlegende Information zum Thema vorgestellt und die eigene Fortbildung (ob Vortrag oder Seminar oder Podcast oder...) konzipiert.
- In den Monaten zwischen den Blöcken werden diese Fortbildungen durchgeführt.
- Im zweiten Block werden die dabei gemachten Erfahrungen ausgewertet. Weitere Informationen zum Thema werden vorstellt und das eigene Konzept weiter bearbeitet.
Seminarleitung:
- Prof. Dr. Ursula Immenschuh, Pflegefachkraft, Prof'in für Pflegepädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg
- Dr. Stephan Marks
Der Termin für die nächste Multiplikator:innen-Schulung wird demnächst auf dieser Webseite veröffentlicht (Stand 13. Mai 2026)